Am 18. August 2018 verstarb der siebte Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, im Alter von 80 Jahren nach kurzer Krankheit im Kreise seiner Familie.
Nun trauert die ganze Welt um ihn.

 

1938 kam Annan in der ghanaischen Stadt Kumasi zur Welt, 1958 begann er sein Studium für Wirtschaftswissenschaften in Kumasi und mithilfe eines Stipendiums und der Unterstützung seiner Eltern führte er seine Studien auch in den USA und in der Schweiz fort.

 

Seit 1962 arbeitete Kofi Annan fast sein ganzes Berufsleben bei den Vereinten Nationen und setzte sich mit Weisheit, klarem Kopf und Menschlichkeit für den Weltfrieden und Menschenwürde ein. Für seinen unermüdlichen Einsatz erhielt er 2001 zusammen mit den Vereinten Nationen sogar den Friedensnobelpreis für „Einsatz für eine besser organisierte und friedlichere Welt“.

 

AIDS, Armut und Frieden- 10 Jahre lang waren das mitunter seine wichtigsten Themen als Generalsekretär in seinen zwei Amtszeiten und als Chef der Blauhelme. Geprägt war seine Amtszeit von Konflikten, wie denen im Sudan, Kosovo, dem Nahen Osten und dem Terroranschlag am 11. September und auch innerhalb der Organisation.
Aber auch nach seiner Amtszeit setzte er sich engagiert als Vermittler, so zum Beispiel als Sondergesandter in Syrien- Konflikt.
Bis kurz vor seinem Tod arbeitete er für eine bessere Welt. Die letzte Kommission die er leitete, untersuchte wie das Militär in Myanmar gegen die muslimische Rohingya vorging.

„Es gibt eine Grenze für das, was ein Land alleine tun kann. Ich gebe die UN noch nicht auf.“

 

Für seine Arbeit wurde er weltweit geschätzt, bekannt war er deshalb auch als „Gewissen der Menschheit“.