Als erster Algerianer hat Riyad Mahrez (25) am 5. Januar den Titel des African Player of the Year 2016 erhalten. Er wurde für seine entscheidende Rolle im Sieg Leicester Citys in der britischen Premier League in der letzten Saison geehrt. Damit beerbt er Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund, der notgedrungen etwas underdressed zur feierlichen Preisverleihung erschien: da sein Gepäck auf dem Weg nach Abuja, Nigeria verloren ging, trug der 27-jährige T-Shirt und Baseballkappe.

Zu den weiteren Gewinnern des Abends gehört Denis Onyango aus Uganda. Der 31-jährige Torhüter wurde als African Player of the Year – Based in Africa 2016 ausgezeichnet. Dank ihm hat sich das ugandische Team zum ersten Mal nach 39 Jahren für den Africa Cup of Nations qualifiziert. Die Uganda Cranes wurden deswegen auch als National Team of the Year geehrt.

Außerdem wurden Kelechi Iheanacho als das Most Promising Talent und Alex Iwobi als der Youth Player of the Year ausgezeichnet. Der südafrikanische Club Sundowns ist der neue Club of the Year, sein Trainer Pitso Mosimane der Coach of the Year.

Bei den Frauen waren die Gewinner Asisat Oshoala (Women´s Player of the Year) und ihr nigerianisches Team Super Falcons (Women´s National Team). Emilienne Mbango wurde als African Legend für ihre Verdienste um den Frauenfußball in den siebziger Jahren geehrt, als sie mangels einer Frauenmannschaft bei den Leopards Douala spielte. Die African Legend unter den Männern wurde Laurent Pokou.

Die Confederation Africaine de Football (CAF) vergibt den Titel African National Team of the Year seit 1989 und den Titel African Footballer of the Year seit 1992. Stimmberechtigt sind die Cheftrainer der nationalen Vereinigungenin der CAF, die Mitglieder der CAF Medien-, technischen und Entwicklungs-Komitees sowie ein zwanzigköpfiges Expertenteam.